Erich Meixner
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Matthias Nahmmacher
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Ernst Jandls Gedichte sind wahr und wunderbar, sie sind gut beobachtet und scharf gezüngelt, humorvoll und respektlos, manchmal zärtlich, manchmal brutal, und nicht zuletzt, ganz einfach schön. Wenige Dichter haben den menschlichen Alltag so treffend in Gedichten wiedergegeben, und kein zeitgenössischer Dichter ist so oft und so vielfältig musikalisch bearbeitet worden. Weit über dreihundert Musikstücke gibt es, Tendenz steigend. Und das nicht ohne Grund. Ob man Jandl kennt, ob man Jandl nicht kennt, ob Bildungsnarr oder bildungsfern, ob man aus diesem oder dem letzten Jahrhundert stammt, ob nun Humanist oder Wilder, jeder Mensch wird etwas finden in dem einzigartigen Kosmos Ernst Jandls. Und dann die Musik, die diese Gedichte hervorlockt: von Bigbandjazz über
Experimentelle Musik zu Elektro- und Ambientklängen, von Jazz zu Neuer Musik
und über Improvisierter Musik zu Technoklängen ist alles dabei. Und das in
einem schönen sommerlichen Schlosshof mit leckerer Pilkens’scher Gastronomie
für unterschiedliche Geldbeutel. Und vielleicht, ganz ganz vielleicht, wird
es sogar echten Bergischen Regen geben. Und im Hotel Eskeshof kann man im
Mai Festivalzimmer zum Vorzugspreis buchen. Wer will da noch Fußball gucken? |
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Gestaltung: SIGNUM Design & Kunst, Wuppertal 2012 |

